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Die Kriterien 2016

Wir suchen Projekte zu den Themen Migration, Willkommenskultur, Vielfalt und Einbeziehung aller Kinder und Jugendlichen, unabhängig von Herkunft, Religion, Behinderung, sexueller Orientierung oder Identität. Bewerben können sich Schulfördervereine, die mit ihren Schulen ein herausragendes Projekt initiiert haben und folgende Kriterien erfüllen:

  • Das Projekt behandelt eine relevante konkrete Herausforderung an der jeweiligen Schule oder ist die Antwort auf ein konkretes Problem beim Umgang mit (kultureller) Vielfalt, Heterogenität und Anderssein.
  • Das Projekt ist bereits über das Ideenstadium hinaus entwickelt, und es können erste Ergebnisse präsentiert werden.
  • Das Projekt ist langfristig angelegt und kontinuierlich in den Schulalltag eingebunden bzw. soll zukünftig eingebunden werden.
  • Schülerinnen und Schüler sind in das Projekt aktiv eingebunden, im besten Fall haben sie das Projekt selbst angestoßen.
  • Bei der Umsetzung des Projektes wird mit der Schule und möglichst auch mit außerschulischen Akteuren kooperiert.

 

Sonderpreis

Für den durch die Stiftung Schüler Helfen Leben in diesem Jahr ausgelobten Sonderpreis "Grenzüberschreitende Willkommenskultur & Vielfalt" suchen wir Projekte, die oben genannte Kriterien erfüllen, Themen gezielt aus einer internationalen Perspektive betrachten bzw. Kooperationen ins Ausland pflegen.

Die Nominierung erfolgt durch die Verbände der Schulfördervereine. Die Verbände legen dabei folgende Kriterien zugrunde:

  • Wirksamkeit: Das Projekt bewirkt deutliche und kontinuierliche Veränderungen vor Ort und ist geeignet, innerhalb der Schulgemeinschaft die Haltungen und Werte zum Umgang mit (kultureller) Vielfalt, Heterogenität und Anderssein zu verändern.
  • Beteiligung: Schülerinnen und Schüler sind maßgeblich an der Ideenfindung und Umsetzung beteiligt, insbesondere die betroffenen Kinder und Jugendlichen (zum Beispiel Geflüchtete) wirken aktiv im Projekt mit.
  • Vernetzung: Im Rahmen des Projektes kooperier(t)en Schulförderverein und Schule eng. Eine Kooperation mit außerschulischen Akteuren ist wünschenswert.

 

 

Die Jurymitglieder

Mats Blunck
Ehrenamtlich Aktiver bei Schüler Helfen Leben

Christopher Funke
1. Vorsitzender des Vorstandes des Schüler Helfen Leben e.V.

Ruby Mattig-Krone
Qualitätsbeauftragte der Berliner Bildungssenatorin

Birgit Ossenkopf
Stellvertretende Geschäftsführerin der Stiftung Bildung und Gesellschaft

Detlef Pawollek
Schulleiter der Röntgen-Schule (Integrierte Sekundarschule), Berlin

Daniela von Treuenfels
Vorstandsmitglied der Stiftung Bildung

Wolfgang Volkmer
Geschäftsführer des Kindersprachbrücke Jena e.V.