Primus-Preis

Sonder-Primus Digital

Die Stiftung Bildung und Gesellschaft verleiht den Sonder-Primus Digital an zivilgesellschaftliche Initiativen, die das Ziel haben, Kinder und Jugendliche auf das Leben in einer digitalen Welt vorzubereiten.

Dies können beispielsweise sein: Angebote, die Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, sich sicher und verantwortungsvoll im Netz zu bewegen; Initiativen, die Jugendliche motivieren und befähigen, neue Medien und digitale Technologien zu nutzen, um ihre Ideen aus  Kunst, Musik, Sport, Gesellschaft oder Freizeit umzusetzen oder Camps, in denen Kinder programmieren lernen.

Idee

Die Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft und unsere Arbeitswelt grundlegend. Sie verändert die Art, wie wir miteinander kommunizieren, wie wir gemeinsam arbeiten, wie wir lernen und lehren. So wandeln sich auch die Fähigkeiten und Kompetenzen, über die junge Menschen verfügen müssen, um in einer digitalen Zukunft zurechtzukommen. Dazu zählen nicht nur der Umgang mit Hard- und Software oder Programmierkenntnisse. Kinder und Jugendliche müssen vor allem lernen, Medien den eigenen Bedürfnissen entsprechend zweckgebunden zu nutzen und mit ihnen verantwortungsvoll umzugehen. Zur Vermittlung dieser Fähigkeiten und Kompetenzen sind nicht nur Bildungspolitik und Lehrkräfte gefragt. Zahlreiche zivilgesellschaftliche Initiativen widmen sich inzwischen erfolgreich diesem Thema. Der Sonder-Primus Digital nimmt solche Initiativen in den Blick.

Preisgeld

Der Sonder-Primus Digital wird einmal pro Quartal verliehen und ist mit 1.000 Euro dotiert. Zusätzlich erhalten die ausgezeichneten Initiativen jeweils 500 Euro für den Besuch einer Weiterbildung.

Die Stiftung unterstützt alle ausgezeichneten Initiativen mit breiter Öffentlichkeitsarbeit. Auf diese Weise sollen vorbildliche Initiativen überregional bekannt gemacht werden. Außerdem nehmen alle ausgezeichneten Initiativen an der Wahl zum Primus des Jahres teil. Jedes prämierte Projekt hat dann erneut die Chance, ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro (1. Platz) bzw. 1.000 Euro (2. und 3. Platz) zu gewinnen.

Bewerbung

Die Bewerbung für den Sonder-Primus Digital ist ab sofort und jederzeit möglich. Füllen Sie dazu bitte das Online-Bewerbungsformular für den Primus des Monats aus und kreuzen "Bewerbung für den Sonder-Primus Digital" an.

Projekte, die für den Sonder-Primus Digital eingereicht werden, nehmen automatisch an der Auswahl für den Primus-Preis des Monats teil. Auch Projekte, die sich bereits früher auf unseren Primus des Monats beworben haben und zu den ergänzenden Fragen passen, sind zur erneuten Bewerbung herzlich eingeladen.

Der Sonder-Primus Digital wird erstmals im ersten Quartal 2018 vergeben.

Bewerben können sich alle Initiativen, die …

  • Kinder und Jugendliche Kompetenzen für die digitale Welt vermitteln. Dies können beispielsweise sein: Angebote, die Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, sich sicher und verantwortungsvoll im Netz zu bewegen; Initiativen, die Jugendliche motivieren und befähigen, neue Medien und digitale Technologien zu nutzen, um ihre Ideen aus  Kunst, Musik, Sport, Gesellschaft oder Freizeit umzusetzen oder Camps, in denen Kinder programmieren lernen. 

... und die Bewerbungsvoraussetzungen des Primus-Preises erfüllen:

  • Sie tragen und gestalten das Projekt als zivilgesellschaftlicher Akteur, zum Beispiel Verein/Schulförderverein, Bürgerinitiative, Stiftung, Träger der Jugendhilfe, Elterngruppe (nicht Schule oder Kitas direkt).
  • Ihr Projekt ist langfristig angelegt, so dass die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen kontinuierlich begleitet werden. Sie arbeiten im Rahmen Ihres Projekts eng mit Schulen und/oder Kitas und ggf. weiteren Partnern zusammen.
  • Sie sind mit Ihrem Projekt bereits über das Ideenstadium hinaus und können erste Ergebnisse feststellen.

Kriterien


Die Jury, bestehend aus Mitgliedern der Stiftung Bildung und Gesellschaft, des Stifterverbandes sowie des Deutschen Stiftungszentrums orientiert sich bei der Bewertung der  zugelassenen Projekte außerdem an den folgenden Punkten:

  • Wirksamkeit: Ist das Projekt langfristig angelegt und bewirkt es kontinuierliche Veränderungen vor Ort. Unterstützt es Kinder und Jugendliche dabei, Kompetenzen für eine digitale Welt zu erwerben?
  • Beteiligung: Sind Kinder und Jugendliche an der Umsetzung beteiligt? Werden die Lernende zu aktiven Gestalterinnen oder Gestaltern ihres Lernprozesses?
  • Vernetzung: Arbeitet die Initiative im Rahmen des Projekts eng mit wichtigen Akteuren vor Ort zusammen, wie zum Beispiel Bildungseinrichtungen, Vereinen, Ämtern, Trägern der Jugendhilfe oder Ausbildungsunternehmen?