Primus-Preis

Preisträger im Februar 2016:

Die Reise ins Instrumentenland


Sie trommeln, geigen, flöten oder spielen auf ihren selbst gebauten Trompeten so laut sie können. Immer wieder nehmen sie auch Pinsel und Farbe in die Hand und stellen kleine Kunstwerke zu den einzelnen Instrumenten her. So steigen Lübecker Kindergartenkinder bei dem Projekt der Michael-Haukohl-Stiftung mit viel Spaß in die große Welt der Musik und Kunst ein. Dabei werden sie von professionellen Musikerinnen und Musikern unterstützt. Ziel ist es, die Kinder so früh wie möglich für Musik und Kunst zu begeistern sowie ihre soziale Kompetenzen und ihre Motorik zu fördern.

Geschulte Erzieherinnen und Erzieher der teilnehmenden Kitas entdecken mit ihren Kindern jeweils ein Instrument. Sie singen, musizieren mit den Kindern, bauen Trommeln, Flöten oder Trompeten selbst, malen und entspannen bei klassischer Musik. Sind die Kinder nach mehreren Monaten mit ihren Instrumenten vertraut, gehen sie zum Instrumentenschnuppertag in die Lübecker Musikschule und lernen weitere Instrumente kennen. Höhepunkt des Projekts ist das abschließende Familienkonzert.

Foto: Reise ins Instrumentenland

"Das kindgerechte Konzept der musikalischen Entdeckungsreise ist beispielhaft. Das Projekt erleichtert es den Kindern, in die Welt der Musik und Kunst einzusteigen. Ihre musikalischen und künstlerischen Fähigkeiten werden auf spielerische Weise gefördert", erklärt die Jury der Stiftung Bildung und Gesellschaft.

Seit 2011 können sich die Lübecker Kitas für "Die Reise ins Instrumentenland" anmelden. Die Michael-Haukohl-Stiftung hat das Projekt initiiert und mit einer Musikpädagogin und Erzieherin das Gesamtkonzept entwickelt. Pro Jahr sind drei Kitas aus Lübeck mit insgesamt 200 Kindern dabei.

Foto: Reise ins Instrumentenland
Foto: Reise ins Instrumentenland

Website zum Projekt

Fotos: Reise ins Instrumentenland/Michael-Haukohl-Stiftung