Foto: Bike Bridge

Bike Bridge

Act for Impact – Sonderpreis 2017

Die Initiative aus Freiburg überwindet soziale und kulturelle Grenzen durch Fahrradkurse für geflüchtete Mädchen und Frauen.

Die Kurse erhöhen die Mobilität und ermöglicht den Teilnehmerinnen, sich in ihrem neuen Lebensumfeld zurechtzufinden und am alltäglichen Leben teilzuhaben. Darüber hinaus fördert sie den Austausch zwischen Geflüchteten und Einheimischen. 

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Sport- bzw. Bewegungsangebote richten sich häufig an Kinder, Jugendliche und Männer. Für Mädchen und Frauen gibt solche Angebote kaum. Frauen spielen jedoch eine wichtige Rolle in der Integration von Flüchtlingsfamilien. Die soziale Exklusion geflüchteter Frauen hat Auswirkungen auf die gesamte Community.

Bike Bridge bietet Frauen und Mädchen theoretisches und praktisches Fahrradtraining, Ausflüge sowie Workshops zum interkulturellen Dialog. Geflüchtete Frauen und ehemalige Teilnehmerinnen haben die Chance, sich als Trainerinnen ausbilden und einsetzen zu lassen. Häufig ist dies die erste Möglichkeit, zu einer Beschäftigung und Einkommensquelle zu kommen. Die Beratung zum Beispiel von Vereinen zur Entwicklung von Sportangeboten für Geflüchtete komplettiert das Angebot des Teams.

Foto: Bike Bridge

Bike Bridge wurde im Oktober 2015 von drei Sportwissenschaftlerinnen ins Leben gerufen. Unterstützt wird das Koordinationsteam von 40 Trainerinnen. Das ganze Projekt wird für und mit Geflüchteten gestaltet.

Der Sonderpreis wurde im Jahr 2017 erstmalig durch die Jury vergeben: Er ist mit einem ein Coaching durch die Social Entrepreneurship Akademie dotiert.

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SWR-Radiobeitrag über Bike Bridge

Fotos: Peter Herrmann (oben), Bike Bridge