Primus-Preis

Mit dem Primus des Monats zeichnet die Stiftung zwölfmal im Jahr eine zivilgesellschaftliche Initiative mit Vorbildcharakter aus, die engagiert und in Partnerschaft mit lokalen Akteuren und Institutionen eine konkrete Herausforderung im Bildungssystem aufgreift. Durch die Auszeichnung sollen nachahmenswerte Projekte überregional bekannt werden. Der monatlich vergebene Primus-Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.

Einmal im Jahr wird in einer Publikumsabstimmung der Primus des Jahres gekürt.

Primus des Monats Mai 2018

Foto: Online Hass Abbauen

Online Hass Abbauen
Das Thüringer Modellprojekt hat das Ziel, dass sich insbesondere rechtsextreme junge Menschen per E-Learning mit ihrer eigenen Gewaltbereitschaft auseinandersetzen.
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Primus des Jahres 2017: Die Sieger

Foto: Montessori-Schule Chemnitz

Die Schülerfirma Holunder ist der Sieger der Wahl zum Primus des Jahres 2017. In einem öffentlichen SMS-Voting setzte sich das Chemnitzer Projekt mit 14,8 Prozent von 2.361 abgegebenen Stimmen an die Spitze und sicherte sich damit das Preisgeld von 3.000 Euro für den ersten Platz.

Knapp dahinter folgt das Projekt 100 Berliner Gesichter mit einem Stimmenanteil von 14,6 Prozent. Für den zweiten Rang bekommen die Berliner 1.000 Euro. Platz drei geht an das Projekt Spielplatz-Vorleser aus Offenburg (12,6 Prozent). Das Projekt erhält ebenfalls 1.000 Euro.

Das komplette Abstimmungsergebnis des Votings:

Kinderrat   0,1%
MINT-Fight   11,8%
Förderturmhäuser   0,1%
Schülerfirma Holunder 14,8%
Spielplatz-Vorleser   12,6%
Kleine Kosmonauten   2,8%
Buchstart   4,4%
Sprache schafft Freunde   12,1%
Haste Töne   1,1%
Kiezrebellion   2,4%
100 Berliner Gesichter   14,6%
Jedes Kind darf Fußball spielen   12,2%
In der Gartenstraße um die Welt   0,8%
Egal, woher du kommst   4,3%
Next Step: Democracy!   0,1%
Jona's Vorschulprojekt für geflüchtete Kinder   5,8%

Foto: Peter Himsel

Preisverleihung am 27. April 2018 in Berlin:
Artemis Toebs (Deutscher Engagementpreis), Carmen Stürzel (Lesewelt Ortenau e.V.), Heinz-Rudi Spiegel (JK-Stiftung), Beate Jäger (Lesewelt Ortenau e.V.) , Katrin Hesse (LiteraturInitiative Berlin), Katharina Kästel-Sasse (Montessori-Verein Chemnitz e.V.), Birgit Ossenkopf und Arend Oetker (beide Stiftung Bildung und Gesellschaft) (v.li.)
Foto: Peter Himsel

Zusätzlich verleiht die Stiftung Bildung und Gesellschaft viermal im Jahr den Sonder-Primus Digital an zivilgesellschaftliche Initiativen, die das Ziel haben, Kinder und Jugendliche auf das Leben in einer digitalen Welt vorzubereiten. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert. Zusätzlich erhalten die ausgezeichneten Initiativen jeweils 500 Euro für den Besuch einer Weiterbildung. Der Sonder-Primus Digital wurde Anfang 2018 neu ausgeschrieben. Er löst den bis Ende 2017 vergebenen Sonder-Primus Grenuzenlos ab, der an zivilgesellschaftliche Initiativen ging, die sich für die Bildung von geflüchteten oder zugewanderten Kindern und Jugendlichen engagieren.

Sonder-Primus Digital März 2018

Foto: Martin Fechtner

DahlTube
Mit einem eigenen YouTube-Kanal will eine Gelsenkirchener Hauptschule Jugendliche von Medienkonsumenten zu Videoproduzenten machen.
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Vorschläge sind erwünscht

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Das sagen die Primus-Preisträger

Die Stiftung Bildung und Gesellschaft hat im Herbst 2016 die bisherigen Primus-Preisträger unter anderem zur Wirkung der Auszeichnung befragt. Fast jedes fünfte Projekt hat nach der Preisverleihung neue Partner und/oder Sponsoren gewinnen können:

"Dank der Auszeichnung gewinnt das Projekt an Seriosität, da es von einer anerkannten und bewährten Institution bewertet und für wertvoll erachtet wurde."
Matthias Pfeiffer, Projekt "Stadt-Land-Fluss", Gesamtschule Langerfeld, Wuppertal

"Mit dem Preisgeld konnten wir unser Bildungsprogramm weiterentwickeln und insgesamt mehr Schulen erreichen."
Christoph Schmitz, Projekt "GemüseAckerdemie", Ackerdemia e.V., Potsdam

"Der Bekanntheitsgrad im weiteren Umfeld ist gestiegen, und es gab viel positives Echo."
Henriette Beltz, Projekt Gebärdensprache an der Schule, Grundschule Kaufering

Detaillierte Befragungsergebnisse (PDF)