Hessisches Bildungsprojekt

JUSTAment erhält

Primus-Preis des Monats


Der Übergang von der Schule ins Berufsleben ist für viele Jugendliche eine besondere Herausforderung. Genau hier setzt das Projekt "JUSTament" an. Ältere, lebenserfahrene Menschen erleichtern den Berufseinstieg junger Menschen und verbessern somit deren Zukunftschancen. Dafür bekommt das vom Verein für Internationale Jugendarbeit Frankfurt e.V. initiierte Bildungsprojekt den Primus-Preis des Monats Juni 2014. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.

Pressemitteilung vom 19. Juni 2014


Wie finde ich die richtige Ausbildung? Wie bereite ich mich auf ein Bewerbungsgespräch vor? Bei der Suche nach den richtigen Antworten werden Jugendliche in der Region Vordertaunus nördlich von Frankfurt am Main in den letzten beiden Schuljahren durch Senior-Partner unterstützt. Qualifizierte, berufs- und lebenserfahrene Menschen können ihr Wissen an junge Menschen weitertragen und ihnen wichtige Hilfestellungen beim Einstieg ins Berufsleben geben.

Die Senioren arbeiten in kleinen Gruppen mit den Jugendlichen zusammen. Sie ermitteln die Berufswünsche der Schüler und helfen bei der Suche nach dem richtigen Ausbildungsplatz. Darüber hinaus unterstützen die Mentoren die Jugendlichen beim Erstellen der Bewerbungsunterlagen und üben mit ihnen Bewerbungsgespräche.

Jugendliche erhalten klare Vorstellungen von ihren beruflichen Zielen und gehen hoch motiviert in den gut vorbereiteten Bewerbungsprozess. Ihre Mentoren gewinnen dabei neue Einsichten und ein besseres Verständnis für die Jugendlichen. Für die gelungene generationsübergreifende Zusammenarbeit erhält das Projekt "JUSTAment" den Primus-Preis des Monats.

Das Projekt ist an drei Schulen in Oberursel, Bad Homburg und Königstein fester Bestandteil des Unterrichts. Insgesamt konnten schon mehr als 500 Haupt-, Real- und Gesamtschüler mit dem Bildungsprojekt des Vereins für Internationale Jugendarbeit (vij) Frankfurt am Main bei der Berufsorientierung unterstützt werden.

Ansprechpartnerin beim Projekt "Lehrer im Wohnzimmer":
Sabine Schlue
Tel.: (06171) 508 20-12
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Der Primus-Preis wird jeden Monat an ein kleines, vorbildhaftes Projekt vergeben. Die im Juni 2013 vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gegründete Stiftung Bildung und Gesellschaft will so Initiativen fördern, die ein konkretes Problem in der Kita oder in der Schule vor Ort aufgreifen und lösen wollen. Wichtig ist, dass die Projekte auf alle Regionen übertragbar sind und nicht parallel agieren, sondern an das staatliche Bildungssystem andocken. Lokale Akteure – wie Arbeitsagenturen oder Schulämter, aber auch Unternehmen sowie kulturelle Einrichtungen – sollten einbezogen sein. Aus allen ausgezeichneten Projekten wird künftig der "Primus des Jahres" gewählt.