Förderpreis "Verein(t) für gute Schule":

Drei Preisträger ausgezeichnet


Drei besonders überzeugende Konzepte, wie Schule verbessert werden kann, kommen aus Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und dem Saarland. Die Preisträger des ersten Förderpreises "Verein(t) für gute Schule" wurden im Rahmen des dritten Forums Bildung und Zivilgesellschaft in Berlin ausgezeichnet und erhalten ein Preisgeld von jeweils 5.000 Euro.

Pressemitteilung vom 11. November 2014


Was sind gute Fördervereinsprojekte und wie bewirken sie nachhaltige Veränderungen in der Schule? Das wollten die Stiftung Bildung und Gesellschaft und die Stiftung Bildung wissen und suchten Projekte von Schulfördervereinen, die ihre Ideen und Vorhaben nachhaltig im Schulleben verankert haben. Die drei Preisträger des Förderpreises "Verein(t) für gute Schule" sind:

Schule (ge)schafft
Förderkreis der Mooswaldschule e.V., Freiburg im Breisgau

Mit Geigen gegen PISA
Förderverein Streicherprojekt am Grundschulstandort Geislautern e.V.

Systematische mathematische Bildung
Verein der Freunde und Förderer der Grundschule St. Josef-Bergheim e.V. zusammen mit dem Verein der Freunde und Förderer der Mühlenbergschule Arnsberg e.V.

Aus 31 von den Verbänden der Fördervereine nominierten Projekten wählte eine Jury drei besonders überzeugende Konzepte für den Förderpreis aus: "Wir haben herausragende Ideen gesucht und gefunden", sagt Volker Meyer-Guckel, Vorstand der Stiftung Bildung und Gesellschaft. "Die nominierten Projekte der Schulfördervereine sind sehr vielfältig und in enger Absprache mit den Schulen entstanden. Denn die Schulen wissen, was sie für ihren Alltag benötigen und was nicht", so Meyer-Guckel. "Jede Initiative sorgt dafür, dass die Lern- und Lebenswelt von Schülern verbessert wird. Mit dem Förderpreis wollen wir noch einmal deutlich machen, wie wichtig jede einzelne Idee für gute Bildung ist."

Katja Hintze, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Bildung sagt: "Nachhaltige Verbesserungen und Veränderungen entstehen vor allem dort, wo neben Eltern sich vor allem Lehrkräfte und Schulleitungen stark engagieren. Hier entwickeln sich Projekte, die Kernaufgaben von Schule berühren und Teil des Schulprogramms bzw. des Unterrichts werden. Das ist ein wesentliches Fazit, das wir aus der ersten Runde des gemeinsamen Förderpreises ziehen." Ziel dieser Initiativen sei immer die Verbesserung der Bildungschancen der Kinder, so Hintze. "Besonders stark ist das Engagement an Standorten mit besonderen Herausforderungen. Wir müssen weg von Modellprojekten und vorgegebenen Programmen und uns stattdessen auf Abenteuer einlassen, deren Ergebnis offen ist."

Ziel des Förderpreises "Verein(t) für gute Schule" ist es, nachahmenswerte Ideen von Schulfördervereinen zu entdecken, zu fördern und sichtbar zu machen. Eine Fortführung der Kooperation der beiden Stiftungen ist angedacht.