Offenbacher Präventionsprojekt

erhält Primus-Preis


Der Offenbacher Verein "People’s Theater" zeigt in einer Schauspielshow, wie Konfliktsituationen an Schulen gelöst werden können. Gewalt an Schulen wird so vorgebeugt und Jugendlichen Sozialkompetenz vermittelt. Dafür bekommt der Verein jetzt den Primus-Preis der Stiftung Bildung und Gesellschaft verliehen.

Pressemitteilung vom 20. November 2014


Was tun bei Mobbing? Wie soll ich reagieren, wenn mich jemand gewaltsam angreift? In kleinen Sketchen und Rollenspielen werden genau diese Fragen angesprochen und mit den Kindern und Jugendlichen gemeinsam beantwortet. Das Aktionsteam des Vereins "People's Theater" kommt in die Schulen, Jugendheime und Horte und zeigt in einer kleinen moderierten Show, wie Gewalt und Diskriminierung vorgebeugt werden kann.

Für die interaktive Vermittlung von Sozialkompetenzen und die Förderung eines friedlichen Miteinanders verleiht die Stiftung Bildung und Gesellschaft dem Projekt den Primus-Preis des Monats November 2014.

People’s Theater gibt es seit 2001. Seitdem haben bereits über 7.000 Veranstaltungen stattgefunden. Die Auftritte werden durch junge Menschen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren durchgeführt, die im Verein ein Ehrenamtliches Soziales Jahr absolvieren.


Ansprechpartnerin beim People’s Theater e.V.:
Curtis Volk
Tel.: (069) 403 248 44

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Der Primus-Preis wird jeden Monat an ein kleines, vorbildhaftes Projekt vergeben. Die im Juni 2013 vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gegründete Stiftung Bildung und Gesellschaft will so Initiativen fördern, die ein konkretes Problem in der Kita oder in der Schule vor Ort aufgreifen und lösen wollen. Wichtig ist, dass die Projekte auf alle Regionen übertragbar sind und nicht parallel agieren, sondern an das staatliche Bildungssystem andocken. Lokale Akteure – wie Arbeitsagenturen oder Schulämter, aber auch Unternehmen sowie kulturelle Einrichtungen – sollten einbezogen sein. Aus allen ausgezeichneten Projekten wird der "Primus des Jahres" gewählt.