Primus-Preis

Mit dem Primus des Monats zeichnet die Stiftung zwölfmal im Jahr eine zivilgesellschaftliche Initiative mit Vorbildcharakter aus, die engagiert und in Partnerschaft mit lokalen Akteuren und Institutionen eine konkrete Herausforderung im Bildungssystem aufgreift. Durch die Auszeichnung sollen nachahmenswerte Projekte überregional bekannt werden. Der monatlich vergebene Primus-Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.

Primus des Monats Mai 2020

Foto: Lebensnahes Lernen e.V.

Das Projekt "Ein Zwischenraum für Schulverweigerer" des Vereins Lebensnahes Lernen aus Mannheim fängt Kinder und Jugendliche auf, die Gefahr laufen, in der Schule und damit auch im Leben abgehängt zu werden.
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Erfahrungsberichte aus der Corona-Zeit

Die Stiftung Bildung und Gesellschaft hat ihre Primus-Preisträger gefragt, was die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie für ihre Projektarbeit bedeuten und
wie sie damit umgehen. Viele haben nach digitalen Möglichkeiten gesucht, um ihre Tätigkeit in Zeiten des Lockdowns zumindest teilweise fortzusetzen und von den gewonnenen Erkenntnissen auch dauerhaft zu profitieren.
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Primus des Jahres 2019

Aus den insgesamt 16 Preisträgerinitiativen, die im vergangenen Jahr ausgezeichnet worden sind, ist der Primus des Jahres 2019 jetzt in einem Publikumsvoting ermittelt worden. Die Initiative, die die meisten Stimmen auf sich vereinen konnte, erhält 3.000 Euro Preisgeld. Das zweitplatzierte Projekt erhält 2.000 Euro, das drittplatzierte 1.000 Euro.

Die Schulclowns, eine Initiative des Start-ups true!moments aus dem Landkreis Böblingen, haben beim Publikumsvoting gesiegt: Mit 17,6 Prozent der abgegebenen Stimmen landeten sie auf den ersten Platz und sind somit Primus des Jahres 2019.
Den zweiten Platz (12,6 Prozent) erreichte die Flüchtlingsfamilienhilfe Oberursel.
Auf den dritten Rang kam das Projekt Das andere SchulZimmer (11,3 Prozent).
Endergebnis des Votings

Das Projekt Schulclowns wurde als Primus des Jahres auch für den Deutschen Engagementpreis nominiert.

Primus des Jahres 2018

Der Primus des Jahres wurde in einer Publikumsabstimmung gekürt. Bei dem Voting hat das sexualpädagogische Bildungsprojekt für junge Geflüchtete aus Bremen das Rennen gemacht.

 

Vorschläge sind erwünscht

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Das sagen die Primus-Preisträger

Die Stiftung Bildung und Gesellschaft hat im Herbst 2016 und Anfang 2020 die bisherigen Primus-Preisträger unter anderem zur Wirkung der Auszeichnung befragt. Fast jedes fünfte Projekt hat nach der Preisverleihung neue Partner und/oder Sponsoren gewinnen können:

"Dank der Auszeichnung gewinnt das Projekt an Seriosität, da es von einer anerkannten und bewährten Institution bewertet und für wertvoll erachtet wurde."
Matthias Pfeiffer, Projekt "Stadt-Land-Fluss", Gesamtschule Langerfeld, Wuppertal

"Mit dem Preisgeld konnten wir unser Bildungsprogramm weiterentwickeln und insgesamt mehr Schulen erreichen."
Christoph Schmitz, Projekt "GemüseAckerdemie", Ackerdemia e.V., Potsdam

"Der Bekanntheitsgrad im weiteren Umfeld ist gestiegen, und es gab viel positives Echo."
Henriette Beltz, Projekt Gebärdensprache an der Schule, Grundschule Kaufering

Detaillierte Befragungsergebnisse 2020 (PDF)
Detaillierte Befragungsergebnisse 2016 (PDF)