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Die Gegenstände,
die es möglich machen

 
Es sind die kleinen Dinge, die ein Bildungsprojekt ausmachen können. Alltagsgegenstände, Dinge, die wir jeden Tag sehen und in die Hand nehmen und von anderen vielleicht übersehen werden. Unsere Primi zeigen in diesen Bildern Gegenstände, die sie in ihrem Projektalltag begleiten.

Leben im Abseits
Primus des Monats Februar 2020

Stiefel: Der meistgebrauchte persönliche Gegenstand eines obdachlosen Menschen. So viele Schritte täglich, ohne Rückzugs- und Ausruhort. Immer auf den Füßen sein und um sein Überleben kämpfen ...
Foto: Leben im Abseits e.V.


Lernraum der Kindertafel im Lüneburger Paul-Gerhardt-Haus
Primus des Monats Juli 2020

Masken– nervig, aber nötig: Das war ein Motto im Lernraum. Und dann gab es ja auch ein Masken-Wunder. Viele Lüneburgerinnen und Lüneburger haben Masken für das Projekt genäht – kleine und große, einfarbige und bunte ... Jeden Tag waren die Masken bei Kindern und Erwachsenen im Einsatz, wurden anschließend gewaschen und gebügelt, und am nächsten Tag konnten sie wieder helfen, beim gemeinsamen Lernen das Corona-Virus in Schach zu halten.
Foto: Paul-Gerhardt-Gemeinde Lüneburg


Kinder lesen Katzen vor
Primus des Monats Januar 2020

Spannende Bücher und mehr: Nur ein Gegenstand? Nein, bei diesem Projekt geht es tierisch lebendig zu. Die Samtpfoten sind die Hauptdarsteller. Sie hören den Kindern zu, und zur Belohnung nach der Lesestunde darf auch gerne mal geschmust und gespielt werden. Klar, zum Vorlesen gehören auch spannende Bücher, und während der Corona-Pandemie darf es auch mal ein Tablet sein. Hier können die Kinder ein kleines Vorlesevideo von sich drehen, welches dann in der Katzenstube abgespielt wird.
Foto: Tierschutzverein für Berlin e.V.


Spielplatz-Vorleser
Primus des Monats Mai 2017

Ein vollgepacktes Rad: Ein Spielzeug bringt Spaß auf den Spielplatz. Getreu diesem Motto wurde aus saisonbedingter Ermangelung an "richtigen" Spielplatz-Vorlesern dieses Foto gestaltet: "Ready to go" mit Lesewelt-T-Shirt am Körper, Picknickdecke am Lenker und jeder Menge Bücher im Korb sitzt der liebe Teddy auf dem typischen Spielplatz-Vorleser-Fahrrad und verkörpert damit auch alles, was dieses Projekt neben der "obligatorischen" Bildung mit den Vorlesern auf die Spielplätze bringen will: Herzenswärme und gute Freunde, mit denen man in die spannende Welt der Bücher eintauchen kann.
Foto: Lesewelt Ortenau e.V.


Freiwilliges Soziales Schuljahr
Sonder-Primus Startklar im Dezember 2019

Feedback-Box: Am Ende des freiwilligen sozialen Schuljahrs interessiert: Wie war's? In dieser Box werden die Antworten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesammelt.
Foto: Freiwilligenzentrum Caleidoskop


Schulcowns
Primus des Monats Dezember 2019

Die rote Nase darf bei den Einsätzen der Schulclowns nicht fehlen. Sie verleiht ihnen Leichtigkeit, ein offenes Herz allen und jedem gegenüber, die Lust am Scheitern, Improvisationskunst und die Freude am Spiel, an der Musik, am Tanz, an der Bewegung und am Ausleben der Emotionen. Warum die Clowns in Schulen gehen? Die Kunst des Clowns ist der Umgang mit Problemen und Fehlern auf einzigartige und originelle Weise. Für Kinder und Jugendliche, die sich in einer schwierigen Situation oder Zeit der Schwäche befinden, gibt es einen therapeutischen Wert, wenn ihre Probleme mit Leichtigkeit und Humor aufgearbeitet werden.
Foto: Ute Bluthardt


Kleine Kosmonauten
Primus des Monats Juni 2017

Bunte Trinkbecher: Egal, ob man sich mittwochsnachmittags zum Projekt trifft oder an Wochenenden Ausflüge zu spannenden Orten in Hamburg macht, die bunten Trinkbecher sind immer dabei. Sie verkörpern sehr gut die Fürsorge den Kindern gegenüber. Pausen machen stärkt das Gemeinschaftsgefühl und hebt auch den Selbstwert, denn nach Trommeln, Basteln, Tanzen und Toben tut es besonders gut, seinen Durst zu löschen.


Gemeinsam im Sport mit Menschen mit einer geistigen Behinderung
Primus des Monats April 2020

Plakate: Da es in dem Projekt zuallererst darum geht, Ängste und Vorurteile vor dem unbekannten "Anderssein" zu nehmen, bilden die Plakate immer wieder einen wichtigen Grundstein des Projekts. Anschaulich bekommen die Schüler allgemeine Informationen zu Behinderungsformen und ihren Auswirkungen. Anschließend werden ihnen die teilnehmenden Sportler mit ihren jeweiligen Stärken und Schwächen über Plakate vorgestellt. Durch das Einflechten vieler persönlicher Erfahrungsberichte der Projektleitung haben die Schüler hinterher das Gefühl, die Personen mit ihren Einschränkungen bereits zu kennen. Sie haben Tipps über den Umgang mit den Sportlern bekommen, und alle können sich gut auf ein erstes Zusammentreffen einlassen. Vom ersten Moment an herrscht trotz der ungewohnten Situation eine entspannte Stimmung in der Halle, und die Schüler fühlen sich sicher genug, um an den richtigen Stellen zu motivieren und zu unterstützen.
Foto: Gesundheits- und BehindertenSportGemeinschaft (GBSG) Herford


Egal, woher du kommst
Sonder-Primus Grenzenlos im Juni 2017

Ninas Bücherregal in Hamburg: Das Buch "Egal, woher du kommst" in bester Gesellschaft.


Azubi-Tandems
Primus des Monats September 2020

Ebenso wie der Raum variiert auch der Gegenstand, den die Azubi-Tandems häufig verwenden. Stifte, Papier und Lernmaterialien werden jedoch immer gebraucht.
Foto: Anja Brandner


MINT-Fight
Primus des Monats Februar 2017

Der Buzzer auf dem Bild ist ein markanter Gegenstand, der bei etwa drei von zehn Spielrunden eines MINT-Fights zum Einsatz kommt.
Foto: G. Friege


Modellbau bildet ...!
Primus des Monats April 2019

Die einstellbare Abstandslehre symbolisiert das Projekt "Modellbau bildet …!" sehr gut. Die Idee zur Entwicklung und dem Bau dieses kleinen Hilfsmittels entstand aus der Fragestellung heraus, wie man es Schülern ermöglichen kann, selbstständig die Endleiste eines Tragflügels in möglichst hoher Genauigkeit unter Vermeidung von Baumängeln zu schlitzen. Solche Ideen entstehen nur dort, wo echter handwerklicher Modellbau vermittelt werden soll, und nicht auf Bausätze, Schnellbaukästen oder gar Fertigmodelle gesetzt wird.
Foto: Modellsportverein AeroNautic Bad Salzungen e.V.