Primus-Preis

Wahl zum Primus des Jahres

Auch im Jahr 2018 hat die Stiftung Bildung und Gesellschaft monatlich einen Primus-Preis vergeben. Er wird an zivilgesellschaftliche Initiativen verliehen, die in vorbildlicher Weise und in Kooperation mit Kitas, Schulen und lokalen Akteuren vor Ort eine konkrete Herausforderung im Bildungsalltag von Kindern und Jugendlichen aufgreifen. Zusätzlich hat die Stiftung mit dem Sonder-Primus Digital vier Initiativen ausgezeichnet, die Kinder und Jugendliche auf das Leben in einer digitalen Welt vorbereiten.

Aus den insgesamt 16 Preisträgern wurde der Primus des Jahres 2018 in einem SMS-Voting gewählt. Der Sieger erhielt ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro. Die zweit- und drittplatzierten Projekte gewannen jeweils 1.000 Euro. Die offizielle Preisverleihung fand am 5. April 2019 im Anschluss an das Netzwewrktreffen aller Primus-Preisträger in Berlin statt.

Primus des Jahres 2018

Foto: David Ausserhofer

Das sexualpädagogische Bildungsprojekt für junge Geflüchtete aus Bremen hat mit deutlichem Vorsprung das Rennen gemacht. Es konnte von den 16 nominierten Primus-Preisträgern rund 40,1 Prozent aller 2.383 Stimmen beim Publikumsvoting auf sich vereinen. Die Workshops für sogenannte Vorbereitungs-Klassen unterstützt Flüchtlinge zwischen 15 und 19 Jahren dabei, eine verantwortungsvoll gelebte Sexualität zu entwickeln. Am 5. April 2019 wurde im Rahmen des Netzwerktreffens der Primus-Projekte dem Sieger der mit 3.000 Euro dotierte Hauptpreis überreicht. Herzlichen Glückwunsch!
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Foto: David Ausserhofer

Darüber hinaus erhielten das zweit- und das drittplatzierte Projekt jeweils 1.000 Euro. Mit 13,2 Prozent Stimmanteil erreichte das Projekt Brain Awareness – Ich und die Welt den zweiten Rang. Eine an der TU Dresden aktive Studierendengruppe will durch Unterrichtsmodule für die achte bis zwölfte Jahrgangs­stufe Schülerinnen und Schüler im Umgang mit psychischen Belastungen stärken.
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Auf den dritten Platz kamen die Musiker ohne Grenzen mit 10,9 Prozent der abgegebenen Stimmen. Bei dem Projekt erteilen Hamburger Studierende im sozialen Brennpunkt Osdorfer Born jede Woche professionellen Musikunterricht, damit die Jugendlichen dort durch das Erlernen eines Instruments Bildungshürden überwinden.
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Voting-Ergebnis

Und so haben die einzelnen Projekte beim Voting abgeschnitten (Angaben in Prozent):

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