Primus-Preis

Mit dem Primus des Monats hat die Stiftung seit 2013 zivilgesellschaftlichen Initiativen mit Vorbildcharakter ausgezeichnet, die engagiert und in Partnerschaft mit lokalen Akteuren und Institutionen eine konkrete Herausforderung im Bildungssystem aufgreifen. Durch die mit 1.000 Euro dotierte Auszeichnung sollten nachahmenswerte Projekte überregional bekannt werden. Im Dezember 2020 wurde der 100. Primus-Preis verliehen.

Bewerbungen zum Primus-Preis sind nicht mehr möglich

Nachdem der 100. Primus-Preisträger im Dezember 2020 gekürt wurde, wird der Primus-Preis von der Stiftung Bildung und Gesellschaft nicht mehr weitergeführt.

Primus des Jahres 2020

Aus den von Januar bis Dezember 2020 mit dem Primus-Preis ausgezeichneten Initiativen ist im Rahmen eines Publikumsvotings der Primus des Jahres 2020 bestimmt worden. Jedes prämierte Projekt hatte noch einmal die Möglichkeit, ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro (1. Platz), 2.000 Euro (2. Platz) oder 1.000 Euro (3. Platz) zu gewinnen.
Details auf der Website des Stifterverbandes
Broschüre zu allen Primus-Preisträgern des Jahres 2020

1. Platz: Kinder lesen Katzen vor

Bei dem Projekt des Tierschutzvereins für Berlin e.V. können Mädchen und Jungen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren ihre Lesefähigkeit verbessern und gewinnen nebenbei das Vertrauen von Tierheimkatzen.
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2. Platz: Zivilcourage-Schultrainings

Foto: Bob Harst

Der Verein "Zivilcourage für ALLE" vermittelt Jugendlichen in Schultrainings die Kompetenz, um sich in riskanten Situationen für Schwächere einzusetzen, ohne sich selbst und andere zu gefährden.
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3. Platz: Extremislos glücklich

Das in Schleswig-Holstein beheimatete Projekt möchte Kinder und Jugendliche durch Aufklärung und mit
Anti-Gewalt-Training gegen extremistische Tendenzen immunisieren.
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Erfahrungsberichte aus der Corona-Zeit

Die Stiftung Bildung und Gesellschaft hat ihre Primus-Preisträger gefragt, was die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie für ihre Projektarbeit bedeuten und
wie sie damit umgehen. Viele haben nach digitalen Möglichkeiten gesucht, um ihre Tätigkeit in Zeiten des Lockdowns zumindest teilweise fortzusetzen und von den gewonnenen Erkenntnissen auch dauerhaft zu profitieren.
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Primus des Jahres 2019

Aus den insgesamt 16 Preisträgerinitiativen, die im vergangenen Jahr ausgezeichnet worden sind, ist der Primus des Jahres 2019 jetzt in einem Publikumsvoting ermittelt worden. Die Initiative, die die meisten Stimmen auf sich vereinen konnte, erhält 3.000 Euro Preisgeld. Das zweitplatzierte Projekt erhält 2.000 Euro, das drittplatzierte 1.000 Euro.

Die Schulclowns, eine Initiative des Start-ups true!moments aus dem Landkreis Böblingen, haben beim Publikumsvoting gesiegt: Mit 17,6 Prozent der abgegebenen Stimmen landeten sie auf den ersten Platz und sind somit Primus des Jahres 2019.
Den zweiten Platz (12,6 Prozent) erreichte die Flüchtlingsfamilienhilfe Oberursel.
Auf den dritten Rang kam das Projekt Das andere SchulZimmer (11,3 Prozent).
Endergebnis des Votings

Das Projekt Schulclowns wurde als Primus des Jahres auch für den Deutschen Engagementpreis nominiert.

Primus des Jahres 2018

Der Primus des Jahres wurde in einer Publikumsabstimmung gekürt. Bei dem Voting hat das sexualpädagogische Bildungsprojekt für junge Geflüchtete aus Bremen das Rennen gemacht.


Das sagen die Primus-Preisträger

Die Stiftung Bildung und Gesellschaft hat im Herbst 2016 und Anfang 2020 die bisherigen Primus-Preisträger unter anderem zur Wirkung der Auszeichnung befragt. Fast jedes fünfte Projekt hat nach der Preisverleihung neue Partner und/oder Sponsoren gewinnen können:

"Dank der Auszeichnung gewinnt das Projekt an Seriosität, da es von einer anerkannten und bewährten Institution bewertet und für wertvoll erachtet wurde."
Matthias Pfeiffer, Projekt "Stadt-Land-Fluss", Gesamtschule Langerfeld, Wuppertal

"Mit dem Preisgeld konnten wir unser Bildungsprogramm weiterentwickeln und insgesamt mehr Schulen erreichen."
Christoph Schmitz, Projekt "GemüseAckerdemie", Ackerdemia e.V., Potsdam

"Der Bekanntheitsgrad im weiteren Umfeld ist gestiegen, und es gab viel positives Echo."
Henriette Beltz, Projekt Gebärdensprache an der Schule, Grundschule Kaufering

Detaillierte Befragungsergebnisse 2020 (PDF)
Detaillierte Befragungsergebnisse 2016 (PDF)